Funktionen die bei COP fehlen

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2 Wochen 5 Tage her #995 von pictorphotography
pictorphotography erstellte das Thema Funktionen die bei COP fehlen
Hallo zusammen,

nachdem ich ein wenig mit COP gearbeitet habe, finde ich doch ein paar Sachen, die fehlen und die ich als sehr störend empfinde. Vielleicht habe ich noch keine Alternative Arbeitsschritte dazu gefunden. Wenn jemand etwas dazu weiss, bitte posten:

- Beim Export (Verarbeiten von Dateien) werden immer neue JPGs erstellt. Hier würde ich eine Option erwarten, der mir auch die Möglichkeit gibt, bestehende Dateien zu überschreiben. Jeglicher Automatismus, um Fotos zu exportieren wird damit ad absurdum geführt, da mit jedem Export Fotos dupliziert werden, falls sie in einem früheren Exportlauf schon exportiert wurden.

- Keine Verlaufshistorie/Protokol. Ich kann nicht mal eben zu einem beliebigen Punkt zurückspringen. Was CMD+Z nicht schafft, ist nicht mehr zurückzubringen. Auch eine Snapshot-Funktion suche ich bisher vergeblich.

- Der Fotobrowser zeigt keine Aufnahmedatum. Somit ist es unendlich schwer Belichtungsreihen zu ermitteln. In LR habe ich durch die aufnahmezeit und den Aufnahmetimestamp ermittelt. In COP sehe ich diese Angabe nicht auf den einzelnen Bilder und scheinbar ist das auch nicht konfigurierbar.

- Schlussendlich ist die Maske bei den Lokalen Anpassungen noch im Versuchsstadium? Ich habe grosse Probleme, dass automatisch maskiert wird, so wie das z.B. in LR tadellos funktioniert.

Diese Punkte in Gesamten, lassen mich doch etwas an meinem Umstieg auf COP zweifeln. Aber ich bi9n für alternative Arbeitsweisen sehr offen.

VG
Thorsten

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2 Wochen 5 Tage her - 2 Wochen 5 Tage her #996 von sventetzlaff
sventetzlaff antwortete auf das Thema: Funktionen die bei COP fehlen
Hi Thorsten,

Vorab mal meine Predigt (die das schon kennen, nach unten blaettern) ... Ich halte es fuer unmoeglich und vor allem sehr ineffizient, den Arbeitsablauf von einem zentralen RawConverter 1:1 auf einen anderen zu uebertragen. Das sollte auch nie das Zeil sein. Ziel ist es, die Bilder schnell, qualitativ hochwertig und reproduzierbar zu entwickeln und/oder zu verwalten. Wer da gedanklich an einem Tool haengen bleibt, der sollte besser nicht wechseln. Der Wechsel ist jedoch eine super Gelegenheit mal komplett die Tafel zu putzen und "from the Scratch" zu beginnen. Alten Kram und Redundanzen wegzuschmeissen und neue Wege zu gehen. Man kann da ganz formal - so wie ich - herangehen und ein Pflichtenheft formulieren oder es eben eben auf einen andere geeignete Weise veranstalten... Ein weiterer Vorteil ist zweifellos, dass jedes Programm seine Alleinstellungsmerkmale hat. Die wuerde man bei einer schlichten Uebernahme wegdruecken und immer nur am kleinsten gemeinsamen Nenner rumkrepeln. Das will ja keiner. Amen


Zu den Punkten im Einzelnen:
"Beim Export (Verarbeiten von Dateien) werden immer neue JPGs erstellt. Hier würde ich eine Option erwarten, der mir auch die Möglichkeit gibt, bestehende Dateien zu überschreiben. Jeglicher Automatismus, um Fotos zu exportieren wird damit ad absurdum geführt, da mit jedem Export Fotos dupliziert werden, falls sie in einem früheren Exportlauf schon exportiert wurden."

Ja, und das entspricht bislang dem ueblichen Striemel in COP. Man geht lieber auf Nummer sicher. Das betrifft auch den Import, der Doubletten NICHT verhindert. Dies ist ein typ. Beispiel dafuer, dass man seinen gegebenen Arbeitsablauf vollstaendig vergessen sollte. Dann wird auch nichts irgendwo absurd. Beim Import produziere ich workflowbedingt keine Doubletten und bei der Ausgabe habe ich ueber die Token auf diese Weise eine Versionierung.

"Keine Verlaufshistorie/Protokol. Ich kann nicht mal eben zu einem beliebigen Punkt zurückspringen. Was CMD+Z nicht schafft, ist nicht mehr zurückzubringen. Auch eine Snapshot-Funktion suche ich bisher vergeblich."

Vermiss ich zwar nicht wirklich, aber wenns da waere, wuerde ich es evtl. nutzen. Was die "Snapshots" betrifft, die gibt es natuerlich ... irgendwie. Wer einen Snapshot braucht, nimmt eine "Clone Variant" (F3).

"Der Fotobrowser zeigt keine Aufnahmedatum. Somit ist es unendlich schwer Belichtungsreihen zu ermitteln. In LR habe ich durch die aufnahmezeit und den Aufnahmetimestamp ermittelt. In COP sehe ich diese Angabe nicht auf den einzelnen Bilder und scheinbar ist das auch nicht konfigurierbar."

Doch, wenn auch evtl. nicht in der gleichen Weise wie bei LR.


"Schlussendlich ist die Maske bei den Lokalen Anpassungen noch im Versuchsstadium? Ich habe grosse Probleme, dass automatisch maskiert wird, so wie das z.B. in LR tadellos funktioniert."

Ich kenne LR nicht und kann das daher nicht selber vergleichen. Allerdings habe ich gerade von Retouchern das genaue Gegenteil gehoert. Naemlich, dass ein wesentlicher Grund des Wechsels eben gerade die Layerei in COP ist. Der Algorithmus des aut. Maskierens ist moeglicherweise ausbaufaehig. Aber auch hier zeigt sich wieder, dass der Arbeitsablauf das entscheidende Moment ist. Bevor ich die Maske bearbeite, habe ich die Farben ueber den "Color Editor" (und weiteres) laengst eingegrenzt. Das gibt mir deutlich mehr Kontrolle, als das ein "magischer" Algorithmus koennte. Daher hab ich die automatische Maskierung zu 90% aus. Ein bisschen ist dieses Konzept auch in dem "Rote Augen Tut." zu sehen.

"Perfection is finally attained not when there is no longer anything to add, but when there is no longer anything to take away." - Antoine de Saint-Exupéry
Anhang:
Letzte Änderung: 2 Wochen 5 Tage her von sventetzlaff.

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2 Wochen 5 Tage her #998 von Robbi
Robbi antwortete auf das Thema: Funktionen die bei COP fehlen
Hallo Thorsten,

nur ganz kurz zu den Punkten.

1. Tja das ist wie oft Ansichtssache. Der eine will das die Dateien überschrieben werden, der andere nicht. Recht wird man eben nie allen machen können und so etwas noch als Einstellung irgendwo unterzubringen würde vermutlich zu viele Leute nur verwirren.

- Ich selbst wurde auch lieber das mit überschreiben haben. Gibt es aber nicht, also habe ich mir da etwas anderes überlegt. Ich lasse regelmäßig einen Task laufen, der in definierten Verzeichnissen einfach alles löscht. Ja ich bin damit so weit zufrieden und nein es ist sicherlich nichts was gleich "alle" toll finden. Müssen sie aber auch nicht :P

2. Die Verlaufshistorie - ich bin mir sicher, dass die irgendwann implementiert wird. Wenn ich mir allerdings die viele Baustellen im Bereich Datenbank anschaue, dann soll sich meiner Meinung nach Phase One noch Zeit lassen.

- Bis dahin mache ich es wie Sven vorgeschlagen hat.

3. Auf Listenmodus umschalten

4. Da habe ich bis jetzt weder unter LR noch C1 große Probleme entdecken können. Und wenn ich ganz ganz ehrlich habe ich schon Bilder gehabt wo mal der eine mal der andere irgendwie besser mit den Kanten klar kam.

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2 Wochen 4 Tage her #999 von pictorphotography
pictorphotography antwortete auf das Thema: Funktionen die bei COP fehlen
Ich habe in meinem Posting ja explizit um Hinweise für einen alternativen Workflow gefragt. Ich hab mir auch beide Videos angesehen. Vom Workflow unterscheidet sich die COP-Sache kaum vom Workflow in Lightroom. Dort macht man auch ähnliche Dinge, ausser das es die Sessionkataloge nicht gibt.

Wenn man die Infografik aus dem Video etwas abstrahiert kommt man im Endeffekt auf einige wenige Workflowsteps, die für alle gleich sein sollten:

- Importieren
- Aussortieren
- Entwickeln
- Metadaten (Titel, Copyright, usw.)
- Export in andere Formate

Das kann COP, LR und sogar die Foto App auf dem Mac. Meine Fragen hatten ja einen Hintergrund. Der war nicht, wie angenommen, die Kopie des Workflows sondern die Erreichung gewisser Ziele. Ein Ziel ist bei mir, wie exportiere ich Fotos, das sie z.B. von meiner Synology in der Photostation in einem Fotoalbum angezeigt werden können. Dadurch, dass die Fotos nicht überschrieben werden, ist das nicht so einfach möglich. Dazu habe ich immer noch keine wirklich praktikable Lösung.

Alle anderen 3 Fragen hatten nichts mit dem Workflow an sich zu tun, sondern waren Detailfragen, die zumindest beantwortet wurden, obwohl ich da noch etwas testen muss, ob mir die fehlende Historie zu sehr weh tut. Auch mit der Maske bin ich mir nicht sicher.

Das was in dem Rote-Augen-Weg Quicktip angezeigt wurde, geht wahrscheinlich auch mit einem grösserem Spektrum an Farben?

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